Viele Hautprobleme entstehen nicht durch fehlende Pflege, sondern durch falsche Routinen. Zu häufiges Reinigen, ungeeignete Produkte oder zu viele Wirkstoffe können die Haut aus dem Gleichgewicht bringen.
Ein häufiger Fehler ist das Überpflegen. Zu viele Produkte, besonders mit aktiven Inhaltsstoffen, können die Hautbarriere schwächen. Die Folge sind Trockenheit, Spannungsgefühle oder ein fahler Teint. Eine gut abgestimmte, reduzierte Routine ist meist wirksamer als eine überladene Pflegeroutine.
Auch unzureichende Feuchtigkeit ist ein klassisches Problem. Selbst fettige oder reife Haut benötigt Feuchtigkeit, um elastisch und ausgeglichen zu bleiben. Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Hyaluronsäure oder Aloe helfen, den natürlichen Wasserhaushalt der Haut zu unterstützen.
Ein weiterer Fehler ist das Vernachlässigen der Regelmäßigkeit. Pflege wirkt nicht über Nacht. Erst durch konsequente Anwendung kann sich das Hautbild nachhaltig verbessern. Geduld und Kontinuität sind entscheidend.
Tipps für die Praxis:
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Weniger Produkte, dafür gezielt ausgewählt
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Reinigung, Pflege und Schutz klar voneinander trennen
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Die Haut regelmäßig beobachten und Pflege anpassen
Quellen:
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Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG)
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American Academy of Dermatology (AAD)
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DermNet New Zealand